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Abgänger lassen zum letzten Mal die Sau raus:
. . . und Egon L. sagt
ganz leise “Bis bald!”

DA LACHEN SIE, die fröhlichen Abgänger. Kein Wunder, sind doch bis zu vier Jahre Bund langsam vorbei.

Und da darf natürlich die heisse Abgängerparty nicht fehlen. Spontan organisiert (wie wir nun mal sind) und fett durchgezogen: In der Kegelbahn der HitKaserne ging’s mächtig rund an diesem denkwürdigen Donnerstag.

Hier sind die Hot-Pics des unvergessenen 26. April 2001!

WARUM verbirgt Herr Eydinger sein Gesicht? Klar: Weil er KEIN Abgänger ist. Verlängert - selbst schuld!

Doch Herr Queiser steht zu seinem Abgang, und das so richtig traditionsreich: Das Sweatshirt ist bis zum Overkill gespickt mit Namensschildern, Abgänger-Sprüchen und anderen sinnlosen Dingen. Aber egal: Herr Queiser wird dieses Kleidungsstück wohl nie mehr tragen. Denn AB GEHT MAN NUR EINMAL!

GANZ IN SCHWARZ (und damit ganz und gar nicht Roy Black-kompatibel) hat sich Herr Reckweg in Schale geworfen.

Sei’s ihm vergönnt: Schließlich  heißt es bald Abgänger weg statt Reck weg. Obwohl (wenn ich an Amila denke) meinetwegen auch Reck-weg.

Trauer ob der Abgänger und . . .

WEHMUT ob der heissen gemeinsam verlebten Zeiten. Da werden die alten Geschichten aufgewärmt: Als Herr Kahle die AGA aufmischte, Hubi das Bataillons-Sportfest zelebrierte und Herr Spekker die heissen Hitparaden-Shows moderierte.

Aber man sieht sich ja immer zweimal im Leben. Und so rufe ich Herrn Spekker zu:

HELLO AGAIN, denn - so alles klappt, werden wir schon bald wieder zusammen arbeiten. Und zwar in Hannover.

Dort traf ich übrigens auch schon Herrn Tuffner sowie den unvergessenen HitTechniker Danny Möbius, der zufällig nur einen Stadtteil weiter wohnt.

Tja, da hilft auch kein sentimentales In-die-Bonbon-Schatulle-Greifen, denn eines ist allen klar:

DIE GUTEN ZEITEN sind vorbei. Vielleicht nicht ein für alle Mal, schließlich gibt es ja auch Reservisten.

Aber dennoch: Das morgendliche Verschlafen läuft im Zivilen nicht mehr, und mit einer schnellen Entschuldigung bei Arno ist es da wohl auch nicht mehr getan.

Abmahnung statt Abmeldung - macht dieser Gedanke etwa auch Herrn Baur (M.) zu schaffen?

NICHT WIRKLICH, denn erstmal wird gefeiert.

Und so kommt es auch zu dem äußerst seltenen Ablick, Herrn Reuter mit Alkoholika am Mann zu beobachten.

Die leichte Errötung zeigt anstrengendes Nachdenken: Werde ich morgen Abgänger des Monats? Oder vielleicht Berufssoldat? Nein, Herr Reuter. Einfach nur Zivilist!

DAS FREUT AUCH HERRN TUFFNER.  Ob er bei dieser Aufnahme schon ahnte, dass ihn die Zukunft schon bald nach WauziCity Hannover führen würde? Dass er bei seiner ehemaligen Vertrauensperson um Asyl für sein Studio-Praktikum ersuchen würde? Dass bei Herrn Wauschkies auch in der Zivil-Wohnung das Stubenreinigen regelmäßig auf dem Dienstplan steht?

Fragen über Fragen - die auch ich mir nach meinem abgangs-bedingten Umzug nach Hannover stellte: Wo ist hier der nächste San-Bereich? Das Mannschaftsheim? Warum kostet im Bistro an der Ecke der “große Heiße” mehr als zwei Mark? Warum gibt’s im Zivilleben keinen pünktlichen Dienstschluss? Und wo kann ich mich beschweren, wenn’s mit der Beförderung nicht klappt?

HERR QUEISER indes hält sich mit solch quälenden Fragen nicht auf, sondern genießt den Abend.

Sollte ja auch kein Problem sein: Getränke sind genug da, wie das Bild eindrucksvoll beweist.

Und lustige Spiele gibt es auch: Ob “Wer schreit am lautesten ‘Abgänger’” oder “Wer trinkt die Sektflasche am schnellsten aus”.

Aber es wird auch traditionelles gespielt, wie etwa das beliebt-bewährte . . .

ALLE NEUNE, das Herr Baur hier meisterhaft darbietet.

Das runde Gebilde in seiner Hand ist übrigens keine Kanonenkugel, sondern ein Kegelutensil.

Wobei ja unsere Waffe sowieso nicht irgendeine Haubitze ist, sondern das Wort - und ein spezielles ganz besonders: AAAABGÄNGER!

 

WÄHREND DIE EINEN dieses böse Wort schreiend zu artikulieren versuchen und die anderen auf der Kegelbahn ihres Glückes Schmied sind, haben andere weniger Glück, wie etwa hier der hilfsbereite Herr Reuter und der glücklose Gezi-Mann.

Tja, Herr ??? (mensch, wie hieß er doch bloß?), Sektflaschen-öffnen ist eben doch was anderes als Papier-wälzen . . .

HIER GIBT’S noch mehr Kegel-Impressionen. Und weil mir kein Text mehr einfällt, lass’ ich die nächsten Bilder erstmal für sich sprechen.

DER FRÖHLICHE Feier-Abend hat noch eine letzte Foto-Impression hinterlassen:

Zu vorgerückter Stunde gibt’s zweifelnde Blicke dieser beiden Ex-Kameraden. Was wird wohl die Zukunft bringen?

ERSTMAL DAS ÜBLICHE: Die legendäre Begrüßungstafel im Flur der HitCompany - auch am Abgangstag gut gefüllt mit mehr oder weniger sinnreichen Informationen. “Am Montag Tankstelle geschlossen” - wen von uns interessiert denn das noch?

Wenn allerdings die Spritpreise draußen so niedrig wären wie in den Kasernen, das wär’ schon was. Schade, dass wir das jetzt nicht mehr erleben, und ...

SCHADE AUCH, dass es in den zivilen Bekleidungskammern von C & A und NEW YORKER solche Kultfiguren wie unseren Helden und HG d. R. Egon L. nicht gibt.

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich mit einem fröhlichen Abgänger-Handschlag von diesem Urgestein (siehe Landkarte) des HitBataillons zu verabschieden.

Unglaublich: Ich sagte “Tschüss”, und egon antwortete - sich eine kleine Träne aus dem getrübten Auge wischend - ganz leise zwischen Feldhosen und Schlafanzügen: “Bis bald”. Na, mal sehen. Obwohl, wenn ich mir . . .

DAS MOTTO DER STOV anschaue - hier im Bild in Aufkleberform an der Tür zum Bekleidungskammer-Gebäude hinterlegt -, dann könnte ich fast schon sagen: Ich komme wieder.

HELLO AGAIN - das sag’ ich wahrscheinlich bald. Als Reservist. Und alles beginnt von vorn: Egon’s Tauschorgien, Dr. D*hr*ngs Kranken-Abwimmel-Versuche im Fun-Bereich und und und.

SEE YOU in Mayen in a few years!

 
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